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Öffentliche Schweizer IT-Ausschreibungen und Zuschläge jeden Morgen in Ihrer Mailbox
Eine Dienstleistung von Schreiber IT Consulting und Noematica GmbH. Quelle: www.simap.ch

Abonnenten erhalten jede Ausschreibung und jeden Zuschlag übersichtlich dargestellt frühmorgens per E-Mail.

Seid umschlungen Millionen

Artikel im ICT Jahrbuch 2017

Im ICT Jahrbuch gab ich unter anderem die folgenden Tipps:

1. Machen Sie sich als Abonnent auf it-beschaffung.ch ein reales Bild vom Markt.
Das Auftragsvolumen der öffentlichen Hand beträgt weit über 3 Milliarden Franken pro Jahr. Ein Drittel der Aufträge werden freihändig vergeben, 7 Prozent der Evaluationen frühzeitig abgebrochen (Tabelle 1a). Auf eine öffentliche Ausschreibung gehen durchschnittlich 5,4 Offerten ein (Durchschnitt im Beobachtungszeitraum, ohne freihändige Vergaben).

2. Nationale und lokale Nischenplayer haben eine echte Chance
Die Top 3 der umsatzstärksten Auftragnehmer sind nationale Firmen oder Firmen mit starker nationaler Verankerung (Tabellen 2a und 2b). Im Top-10-Ranking jener Firmen mit den zahlenmässig meisten Aufträgen (Tabelle 3a) befinden sich fast nur Schweizer IT-Dienstleister und IT-Beratungsfirmen.

3. Nutzen Sie die Transparenz von Ausschreibungen und Zuschlägen
Unsere Datenbank umfasst mittlerweile über 1000 IT-Ausschreibungen und Zuschläge. Besonders interessant sind die Publikationen über freihändige Vergaben.

4. Be smart! Keine Offerterstellung ohne vorherige Onlinerecherche auf it-beschaffung.ch
Wie viele Aufträge hat der potenzielle Auftraggeber im vergangenen Jahr vergeben? An welche Firmen? Wurden die Aufträge freihändig vergeben? Wie lang dauerten die Verfahren durchschnittlich? Wie viele Offerten trafen ein? Gab es Abbrüche? Wie lautete die offizielle Erklärung dazu?

5. Be smart! gilt auch für öffentliche Verwaltungen
Gerade die Informatiker in der dezentral organisierten öffentlichen Verwaltung der Schweiz sind untereinander verhältnismässig schlecht vernetzt. Oft werden dann mit Zuhilfenahme von «Submissionsexperten»Anforderungen gestellt, die entweder nicht erfüllbar oder nicht selektiv sind. Diese Experten kennen die juristische und verfahrenstechnische Lage sehr gut, sind aber meist keine Spezialisten im entsprechenden IT-Fachgebiet. Eine Analyse vergangener Ausschreibungsunterlagen und Zuschläge anhand einer Ausschreibungsplattform, wie auch ein Treffen mit den damaligen Projektverantwortlichen, würden viele Probleme in der Evaluation und in der Realisierung beseitigen.

Der Artikel kann auch als PDF gratis bezogen werden.

Grafiken dazu aus it-beschaffung.ch:




Und hier die Grafiken inkl. Umsatzzahlen und Auftragsvolumen für Archivabonnenten: